Drei Jahrzehnte Wissenschaft: Hochschule St. Pölten feiert Jubiläum
Mit einem Festakt am Campus hat die Hochschule St. Pölten ihr 30-jähriges Bestehen gefeiert. Aus einer regionalen Initiative mit 60 Studierenden in der Glanzstoffvilla ist ein international vernetzter Standort geworden.

Mit einem Festakt am Campus St. Pölten hat die University of Applied Sciences St. Pölten (USTP) ihr 30-jähriges Bestehen gefeiert. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft blickten bei der Veranstaltung auf drei Jahrzehnte Entwicklung zurück.
Vor drei Jahrzehnten nahm die Institution mit einem Studiengang und rund 60 Studierenden in der ehemaligen Glanzstoffvilla in der Herzogenburger Straße ihren Betrieb auf. Heute verbindet die USTP Lehre, Forschung und Weiterbildung an einem modernen Campus und zählt rund 4.500 Studierende. Die Geschäftsführer Hannes Raffaseder und Johann Haag betonten anlässlich des Jubiläums die enge Verbindung von Bildung, Innovation und gesellschaftlichem Engagement mit den Herausforderungen der Gegenwart.
Festrede und prominente Gratulationen
Die Festrede gestaltete Jens Schneider, Rektor der TU Wien. In einem weiteren Jubiläumsdialog erörterten Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Bürgermeister Matthias Stadler und Sektionschef Elmar Pichl die Bedeutung der Einrichtung für den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Niederösterreich.
Bürgermeister Matthias Stadler hob hervor, dass kaum eine Institution die Stadt seit der Hauptstadtwerdung vor 40 Jahren so geprägt habe wie die USTP. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner bezeichnete die Hochschule als echte Erfolgsgeschichte, die regionale Stärke mit europäischer Perspektive verbinde.
Europäische Vernetzung und Zukunftsprojekte
Das Rahmenprogramm des Abends bot unter anderem das Dialogformat „Women Who Move Business“ mit Cornelia Lamprechter, Karen Fanto und Gerda Füricht-Fiegl sowie ein Panel der E³UDRES²-Allianz unter dem Titel „Local Pulse – Global Waves“. Als erste österreichische Fachhochschule, die die Leitung einer European University übernommen hat, treibt die USTP multinationale Kooperationen voran.
In ihrer aktuellen Weiterentwicklung setzt die Hochschule verstärkt auf Zukunftsthemen. Dazu zählen Investitionen in Künstliche Intelligenz im Rahmen des KI-Reallabors sowie die Beteiligung am Europacampus Hainburg, den die USTP gemeinsam mit der TU Wien und der Hochschulallianz EULiST als zusätzlichen Standort aufbaut.
Quelle: Stadt St. Pölten
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