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Erstes Arbeitsgespräch: Neue künstlerische Impulse für Grafenegg

Zu einem ersten Arbeitsgespräch trafen sich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und der neue künstlerische Leiter Johannes Neubert, um die Zukunft des Musikstandorts zu besprechen.

GrafeneggSonntag, 11. Oktober 2026, 09:15 UhrVon der Meine-Heimat-24-Redaktion
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Symbolfoto: Grafenegg · Wikimedia Commons

Zu einem ersten Arbeitsgespräch hat Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner den neuen künstlerischen Leiter Johannes Neubert empfangen. Neubert hat seine Aufgabe in Grafenegg am 1. Oktober 2026 angetreten. Im Mittelpunkt des Treffens in St. Pölten standen die künftige Entwicklung des international renommierten Musikstandorts sowie die künstlerischen Perspektiven unter seiner Führung.

Rückkehr mit internationaler Erfahrung

Landeshauptfrau Mikl-Leitner betonte die Verbundenheit des neuen Leiters mit der Region. Neubert habe Grafenegg bereits in den Gründungsjahren als Geschäftsführer von 2005 bis 2010 entscheidend mitgeprägt. Seine weiteren beruflichen Stationen bei den Wiener Symphonikern und dem Orchestre National de France führten ihn an bedeutende europäische Musikinstitutionen. Mit dieser Kombination aus internationaler Erfahrung und regionaler Verwurzelung bringe er beste Voraussetzungen mit, um Bewährtes fortzuführen und neue künstlerische Wege zu gehen.

Langfristige Absicherung und neue Angebote

Für die kommenden Jahre sieht die Landeshauptfrau den Standort auf einem stabilen Fundament. Dazu tragen vor allem die bis zum Jahr 2070 verlängerte Partnerschaft mit der Familie Metternich sowie die Eröffnung des neuen Rudolf Buchbinder Saales bei, der das kulturelle Angebot maßgeblich erweitert. Grafenegg soll weiterhin Menschen aus aller Welt nach Niederösterreich locken und wichtige Impulse für die Region setzen.

Begegnungen für ein breites Publikum

Johannes Neubert bezeichnete seine Rückkehr als ein Nachhausekommen. Er kündigte an, Menschen mit höchstem Qualitätsanspruch für klassische Musik aller Epochen begeistern zu wollen. Während das Festival das zentrale Flaggschiff bleibt, soll Grafenegg gleichzeitig als Ort der Begegnung gestärkt werden. Geplant ist ein intensiver Austausch zwischen internationalen Stars und jungen Talenten, zwischen Profis und Amateuren sowie zwischen den Kunstschaffenden und dem Publikum.

Quelle: APA-OTS

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