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Gemeinde & Verwaltung

Zürich legt neue integrationspolitische Ziele 2026-2030 fest

Der Stadtrat von Zürich hat die integrationspolitischen Ziele für die Legislatur 2026-2030 beschlossen. Die 20 Ziele gliedern sich in fünf Schwerpunkte, darunter erstmals ein eigener Bereich zur Diskriminierungsverhinderung.

Sonntag, 4. Oktober 2026, 15:15 UhrVon der Meine-Heimat-24-Redaktion

Der Stadtrat der Stadt Zürich hat die integrationspolitischen Ziele für die Legislatur 2026-2030 verabschiedet. Unter dem Leitgedanken „Zürich ist gelebte Vielfalt“ umfassen die Vorgaben 20 Einzelziele, die von den städtischen Departementen und Dienstabteilungen umgesetzt werden sollen.

Fünf Stossrichtungen

Die Ziele sind in fünf inhaltliche Stossrichtungen unterteilt: Zugang ermöglichen, Teilhabe stärken, Willkommens- und Anerkennungskultur pflegen, Diskriminierungen verhindern und Herausforderungen angehen. Letztere richtet sich an den sozialen Frieden und die vorausschauende Bewältigung von Schwierigkeiten im Zusammenleben.

Neue Schwerpunkte

Erstmals erhält die Verhinderung von Diskriminierung eine eigenständige Stossrichtung.

Fast 45 % der Bevölkerung Zürichs sind im Ausland geboren; jährlich ziehen rund 17 000 Menschen neu in die Stadt.

Die Fachstelle Diversität, Integration, Antirassismus unterstützt die Stadtverwaltung bei der Ausarbeitung und Umsetzung von Massnahmen. Für die vorherige Legislatur hat sie einen Kurzbericht erstellt, der konkrete Praxisbeispiele und bereits umgesetzte Massnahmen dokumentiert.

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