Rekordbeteiligung beim steirischen Tierschutzpreis im Grazer Landhaus
Bereits zum zehnten Mal wurden im Grazer Landhaus herausragende Leistungen im steirischen Tierschutz gewürdigt. Mit 62 Einreichungen gab es heuer eine Rekordbeteiligung.

Die Verleihung, die bereits zum zehnten Mal in bewährter Kooperation mit der Kronen Zeitung stattfand, verzeichnete heuer mit insgesamt 62 Nominierungen eine historische Bestmarke.
Prominente Überreichung und Fachjury
Als Schirmherr der Feierlichkeit fungierte Tierschutzlandesrat Hannes Amesbauer, der die Auszeichnungen gemeinsam mit Landtagspräsident Gerald Deutschmann und dem geschäftsführenden Chefredakteur der Kronen Zeitung, Klaus Herrmann, an die Gewinner übergab. Amesbauer betonte in seiner Ansprache, dass die hohe Zahl an Einreichungen zeige, wie breit Tierschutz in der Steiermark verankert sei und wie viele Menschen ehrenamtlich Zeit und Kraft investierten. Auch Landtagspräsident Deutschmann hob hervor, dass solches Engagement die verdiente Anerkennung benötige. Die Auswahl der Sieger traf eine hochkarätig besetzte Fachjury, der neben Christa Blümel von der Steirerkrone auch Landesveterinärdirektor Peter Eckhardt, Christoph Romirer vom Referat Tierschutzrecht, Tierschutzombudsfrau Karoline Schlögl sowie Karin Winkler von der Tierwelt Herberstein angehörten.
Die Preisträger in den fünf Kategorien
In der Kategorie der Einsatzorganisationen ging die Auszeichnung an den Österreichischen Bergrettungsdienst Land Steiermark. Den Preis in der Kategorie Einzelpersonen erhielt Silke Strasser für ihren Ansatz, Tierschutz als Grundhaltung im täglichen Leben zu verankern, was sie mit Bildungsarbeit und Beratung verbindet. Bei den Schulklassen überzeugte die Landwirtschaftliche Fachschule Grottenhof mit dem Projekt 'Artenvielfalt Wald', in dessen Rahmen Jugendliche Nistkästen aus schuleigenem Holz bauen und praktischen Artenschutz betreiben.
In der Kategorie Unternehmen wurde Konrad Guggi mit Guggi's Naturbauernhof ausgezeichnet, wo durch gezielte Maßnahmen Lebensräume für Insekten und Wildbienen geschaffen und Seminare für Kinder abgehalten werden. Der Verein widmet sich vor allem der Kastration sowie Versorgung von Bauernhof- und Streunerkatzen und leistet Aufklärungsarbeit bei Tierhaltern.
Quelle: Land Steiermark
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