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Wiener Gemeindebauten: Halbjahr-Bilanz der Ordnungsberater

Tausende Kontrollgänge, Gespräche und Entrümpelungen: Die Ordnungsberater von Wiener Wohnen ziehen eine Bilanz ihrer Einsätze für Sauberkeit und Sicherheit in den Gemeindebauten.

WienFreitag, 9. Oktober 2026, 14:35 UhrVon der Meine-Heimat-24-Redaktion
Bild zur Nachricht: Wiener Gemeindebauten: Halbjahr-Bilanz der Ordnungsberater
Symbolfoto: Wien · Wikimedia Commons

Die Ordnungsberaterinnen von Wiener Wohnen sorgen mit täglichen Kontrollgängen in den rund 1.800 Wohnhausanlagen dafür, dass Hausordnung und Wiener Reinhaltegesetz eingehalten werden. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht das persönliche Gespräch mit den Bewohnerinnen, um Probleme frühzeitig zu lösen und Konflikte zu vermeiden. Wohnbaustadträtin Elke Hanel-Torsch begleitete die Einsatzkräfte bei ihren Kontrollgängen im 9. Wiener Gemeindebezirk, um sich vor Ort ein Bild von der Arbeit zu machen.

Zehntausende Gespräche und Kontrollen

Die Einsatzzahlen aus dem ersten Halbjahr 2026 verdeutlichen die Präsenz in den Wohnhausanlagen. Insgesamt absolvierten die Ordnungsberater*innen 19.829 Kontrollgänge und suchten dabei 23.699-mal das persönliche Gespräch. Neben der Aufklärung dokumentierten sie 18.123 Verstöße gegen das Wiener Reinhaltegesetzes sowie 18.770 Zuwiderhandlungen gegen die Hausordnung.

Wenn Gespräche nicht den gewünschten Erfolg bringen, greifen die rechtlichen Mittel: Von Jänner bis Juli stellten die Einsatzkräfte 1.552 Organstrafverfügungen aus und erstatteten in 401 Fällen Anzeigen.

Einkaufswagerl und illegale Ablagerungen

Ein besonderes Augenmerk gilt illegal abgestellten Einkaufswagerln in den Wohnhausanlagen, da diese Flucht- und Rettungswege versperren, Grünflächen beschädigen und zusätzliche Kosten verursachen. Wiener Wohnen setzt hierbei auf definierte Sammelstellen, regelmäßige Abholungen durch den Handel sowie Kontrollen vor Ort. Wer ein Einkaufswagerl in einer Wohnhausanlage abstellt, riskiert ein Mandat über 70 Euro.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Beseitigung illegal abgestellter Gegenstände. Im ersten Halbjahr wurden 21.293 Entrümpelungen vorgenommen. Besonders oft mussten die Einsatzkräfte auf Müllplätzen mit 8.874 Fällen, auf allgemeinen Flächen wie Kellergängen und Dachböden mit 7.136 Fällen sowie in Müllräumen mit 1.764 Fällen eingreifen. Zu den häufigsten Beanstandungen zählen neben Einkaufswagerln auch Sperrmüllablagerungen, Verunreinigungen, weggeworfene Zigaretten und nicht entfernter Hundekot.

Rund um die Uhr erreichbar

Bewohner*innen können akute Verunreinigungen, Sperrmüllablagerungen, zurückgelassene Einkaufswagerl oder sonstige Missstände jederzeit melden. Die Wiener-Wohnen-Service-Nummer 05 75 75 75 ist an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr erreichbar.

Quelle: Stadt Wien

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